Was hat Jim Knopf mit der AfD zu tun und warum ist Rassismus „unvernünftig“?
- Michael Decker
- 10. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Urlaubslektüre mit der besten Argumentation gegen Rassismus und Xenophie: Michael Endes "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer".
Auch wenn es eigentlich nicht hierhergehört: Während meiner Reise nach Thailand im Dezember 2025 habe ich es endlich geschafft das Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende zu lesen. Es ist die fantasievolle Geschichte einer Freundschaft eines etwas schrulligen Lokomotivführers Lukas mit dem aufgeweckten Findelkind Jim Knopf. Als es beiden in Lummerland zu eng wird, machen sich gemeinsam mit der geländegängigen, aber die Jahre gekommenen Lokomotive Emma auf einer Reise voller Abenteuer.
Rassismus ist unvernünftig
Das ist aber nur die Kurzform der Geschichte. Sie enthält die einfachste und zugleich beste Argumentation gegen jede Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die ich jemals gelesen habe. Vorgetragen wird sie von dem Scheinriesen Herrn Tur Tur und geht so: „Einige Menschen haben doch irgendwelche besonderen Eigenschaften. Herr Knopf zum Beispiel hat schwarze Haut. So ist es von Natur aus, und dabei ist weiter nichts Seltsames, nicht wahr? Warum soll man nicht schwarz sein? Aber so denken leider die meisten Leute nicht. Wenn sie zum Beispiel weiß sind, dann sind sie überzeugt, nur ihre Farbe wäre richtig, und haben etwas dagegen, wenn jemand schwarz ist. So unvernünftig sind die Menschen bedauerlicherweise oft.“ Rassismus ist „unvernünftig“. Sagt das mal bitte jemand denen von der AfD und Co.?



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